The Babadook

THE BABADOOK

Horror / Thriller

Australien / Kanada 2014 E/d 93min

 

 

 

 

Nach dem tragischen Tod ihres Mannes führt die junge Krankenschwester Amelia (Essie Davis) ein zurückgezogenes Leben mit ihrem Sohn Samuel (Noah Wiseman). Eines Abends liest sie ihm ein Kinderbuch mit dem Titel „Mister Babadook“ vor und Samuel glaubt darin das Monster aus seinen Träumen zu erkennen. Anfangs denkt Amelia, die Furcht des Jungen sei unbegründet. Doch die Gutenachtgeschichte entfaltet bald ihren verstörenden Sog und Amelia wird selbst zunehmend mit unheimlichen Phänomenen konfrontiert. Mit dem „Babadook“ sickert eine unheilvolle Bedrohung schleichend in das Leben der beiden. Denn wenn er erst einmal da ist, lässt er sich nicht mehr vertreiben. So steht es geschrieben.

 Jennifer Kents Debütfilm THE BABADOOK sichert sich schon jetzt einen Spitzenplatz in den Jahresbestenlisten aller Horror-Fans und Filmliebhaber. Basierend auf Kents hochgelobtem Kurzfilm MONSTER (2005), verbindet die australische Filmemacherin psychologischen Horror in der Tradition von Stanley Kubricks THE SHINING (1980), Roman Polanskis ROSEMARIES BABY (1968) und Alfred Hitchcocks PSYCHO (1960) mit der atmosphärisch eingesetzten Sprache des modernen Kinos. Mit Zitaten aus dem deutschen Expressionismus von Fritz Lang und F.W. Murnau, zeigt Kent wie tief ihr Film in der Tradition des Genres verwurzelt ist. Dank der kunstvoll entfalteten Atmosphäre eines unaufhaltsamen Bösen, dem einnehmenden visuellen Stil und einem höchst bedrohlichen Sounddesign, präsentiert Jennifer Kent einen Meilenstein des Genres. Sich in die Knochen schleichendes Grauen und eine emotional bewegende Handlung machen THE BABADOOK zu einem beispiellos furchterregenden Horrorfilm. Seit seinem Debüt auf dem Sundance Filmfestival 2014 setzt THE BABADOOK mit insgesamt 33 Auszeichnungen und 39 Nominierungen renommierter Filmpreise wie den AACTA Awards, den British Independent Film Awards und den New York Film Critics Circle Awards seinen Siegeszug fort, nachdem er bereits im Rahmen des Fantasy Filmfests zum unbestrittenen Publikumsliebling avanciert war.