Coherence

COHERENCE

Sci-Fi / Thriller

USA 2014 E/d 89min

 

 

Acht Freunde (unter anderem Emily Baldoni, Maury Sterling und Nicholas Brendon) sitzen gemeinsam beim Dinner. Schon bald kreisen die Gespräche um das aussergewöhnliche Naturschauspiel eines nah an der Erde vorbeifliegenden Kometen, als plötzlich der Strom ausfällt. Schlagartig kippt die gemütliche Stimmung in unruhige Besorgnis und die Party-Gesellschaft bemerkt, dass auch alle anderen Nachbarhäuser dunkel sind – bis auf ein einziges Gebäude, das hell erleuchtet ist. Die Gruppe nähert sich dem Anwesen und schon auf dem Weg dahin ereignen sich unerklärliche Vorkommnisse. In dem Haus entdecken die Freunde schliesslich eine mysteriöse Metallbox – und immer mehr scheinen ihre Wahrnehmung und ihr Bewusstsein gestört zu werden und ihre Realität aus den Fugen zu geraten…

Im Jahre 2011 entwarf das dänische Enfant terrible Lars von Trier in "Melancholia" ein Weltuntergangsszenario, in welchem die Erde mit einem anderen Himmelskörper kollidiert. Im selben Jahre stellte der Amerikaner Mike Cahill in "Another Earth" die Frage, was wäre, wenn es eine Kopie unserer Erde mitsamt aller ihrer Bewohner gäbe. Jetzt zeigt James Ward Byrkit in seinem Sci-Fi-Thriller "Coherence", dass man diese beiden in ihrem Stil und Tonfall doch sehr unterschiedlichen Filme tatsächlich verbinden kann. Das Ergebnis unterscheidet sich allerdings auch wieder selbst deutlich von den genannten Vergleichsfilmen, lädt weniger zur inhaltlichen Auseinandersetzung ein, sondern ist trotz der reduzierten-Kammerspielinszenierung vor allem sehr unterhaltsam.

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