Train to Busan

Train to Busan

Horror / Thriller

Südkorea 2016 Ov/d 118min

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Der erfolgreiche Workaholic Seok-Woo (Yoo Gong) möchte mit seiner ihm fremdgewordenen Tochter Su-An (Soo-an Kim) eigentlich nur seine Ex-Frau besuchen, die in Busan lebt. Dazu steigen sie in den KTX, einem Schnellzug, der sie von Seoul an ihr Ziel bringen soll. Aber just in dem Moment, als der Zug abfahren soll, wird der Bahnhof von einer Horde Zombies überrannt. Auch ein infiziertes Mädchen schafft es unbemerkt an Bord, weil die anderen Passagiere damit beschäftigt sind, sich über einen Obdachlosen auszulassen. Doch als das Mädchen sein erstes Opfer fordert, bricht die Hölle los: Ohne Zugführer fährt der Zug ungebremst durch die südkoreanische Landschaft, während in den Zugabteilen Seok-Woo und die anderen ums nackte Überleben kämpfen. Und dann wird Seok-Woo auch noch von seiner Tochter getrennt, was ungeahnte Vaterinstinkte in ihm wachruft.

 

Was die Zombie-Invasion ausgelöst hat? Das ist nicht so wichtig, ein Bio-Konzern hat Mist gebaut, mehr brauchen wir nicht zu wissen. Yeon konzentriert sich lieber darauf, die Spannungsschraube immer weiter anzuziehen, wofür er ein paar clevere Spielregeln einstreut (im Dunkeln sind die Zombies praktisch blind und greifen ihre Opfer nicht an). Zielstrebig steuert der Regisseur seine Geschichte auf ein exzessiv-virtuoses und extrem blutiges Finale zu, wobei „Train To Busan“ dennoch nicht so düster und nihilistisch ausfällt wie Yeons Animationsfilme. Statt einen zynischen Abgesang anzustimmen, gönnt er seinen gebeutelten Figuren am Ende sogar einen Funken Hoffnung - den haben sie sich nach diesem Inferno auch redlich verdient.

 

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